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Die weiße Taube

Als Symbol hat sie viele Bedeutungen. Sie steht für Frieden und Gewaltlosigkeit, für Liebe und Zärtlichkeit, für Treue, für Unschuld und Reinheit, für Versöhnung, für Geduld, Sanftmütigkeit und Schönheit.

Man lässt weiße Tauben in den Himmel steigen, man sieht sie auf Fahnen und T-Shirts. In Kirchen schmückt sie wunderbare Fenster.

Der Heilige Geist

Menschen fühlen: In mir wirkt etwas, das ist von Gott, das ist der Geist Gottes. Abraham fühlte es, auch Moses und Mirjam, König David, Johannes der Täufer und noch viele. Man kann Gottes Geist nicht sehen, er ist sehr schwer zu beschreiben. Er kann friedlich stimmen oder Mut machen, er kann beruhigen oder aufregen und in Unruhe versetzen. Er kann alles. Wenn Menschen davon erzählen, helfen Symbole dabei: wie das Wasser der Ruhe, wie Sturm, wie Feuer und wie eine weiße Taube. Und doch noch viel mehr. So ist der Heilige Geist.

Es wird erzählt: Nach der Sintflut bringt eine weiße Taube einen Olivenzweig zu Noah, der daran erkennen kann, dass die große Flut vorbei ist: Frieden zwischen Gott und Menschen. Das Leben kann wieder beginnen. In der Erzählung von der Taufe Jesu macht die weiße Taube deutlich: Gott ist bei Jesus, er liebt ihn wie einen Sohn.

Und Pfingsten?

Hier zeigt die weiße Taube: Der Heilige Geist ist bei den Jüngern Jesu! Gott liebt sie, sein Geist gibt ihnen Mut und Energie – wie Feuer und Sturm. Jetzt trauen sie sich die Türen zu öffnen, hinauszugehen und allen Menschen zuzurufen: Jesus ist der Christus! Mit ihm ist Gott zu uns gekommen! Und sein Geist macht, dass alle sich verstehen können, egal welche Sprache sie sprechen. Frieden unter den Menschen.

Wenn die Jünger die Türen nicht geöffnet hätten: Niemand hätte etwas davon erfahren. Und dann hätte auch niemand etwas von Jesus weiter erzählen können. Dann gäbe es kein Osterfest, auch nicht Himmelfahrt oder jemand wüsste überhaupt etwas von Jesus: kein Weihnachten oder Nikolaustag! Deshalb kann man sagen, Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche. Gut, dass es Pfingsten gibt!

Du kannst eine Taube falten und damit dein Zimmer schmücken. Was bedeutet sie für dich, woran erinnert sie dich?

Vielleicht möchtest du sie jemandem schenken; mit einem lieben Gruß, den du auf einen Zettel schreibst und mit anklebst?

Taube falten

Du brauchst ein weißes Quadrat. Und schon geht’s los:
1) das Blatt diagonal falten
2) die untere Spitze auf die obere falten
3) nun eine der beiden oberen Spitzen auf die rechte Spitze falten
4) auf der Rückseite wiederholen

5) Jetzt drehst du dein Dreieck, die lange Kante ist oben: rechts 3 Spitzen, links 1 Spitze und genau die wird jetzt auf die untere Spitze gefaltet, wieder öffnen
6) eine von den 2 unteren Spitzen zur oberen Kante falten, wieder öffnen
7) aufgepasst: rechte Spitze bis zur Strichellinie festhalten und die oberste Lage von den 3 links nach oben ziehen, dabei zieht sich der Rest mit:

8) was oben rausguckt, wird der Flügel, den muss man dabei drehen. Laaangsam, gucken, gucken, probieren, gucken. 🙂
Geschafft. Umdrehen und auf der anderen Seite das gleiche nochmal:
9) das kleine Dreieck rechts in die Gegenrichtung falten, wieder öffnen
10) die untere Spitze zur oberen Kante falten, wieder öffnen
11) kleines Dreieck rechts festhalten und die obere von den 2 Spitzen links nach oben ziehen, das wird der andere Flügel, dabei drehen

12) das Ganze umdrehen, die kurze Spitze wird der Schnabel, die lange der Schwanz, 2 Falze nach unten:

13) die Taube von unten ein bisschen öffnen und von oben die mittlere Falte von Schnabel und Schwanz nach innen drücken, so dass sie innen zu liegen kommen, dabei müssen die 2 vorderen Falten umgekehrt werden

14) vom Schwanz die eine Seite nach vorn falten, die andere nach hinten. Geschafft!

Wenn du sie an einem Faden aufhängen möchtest, musst du eine Nadel einfädeln und zwischen den Flügeln oben durch den Körper durchpieken, möglichst weit weg vom Kopf. Dann ist sie schön ausbalanciert.
Achtung: Wenn sie einen Zweig bekommt, zieht der vorne runter.

Zweiglein basteln: grünen Streifen falten und dann schneiden.

Weiter geht’s hier:
Freddy erklärt Pfingsten und das Lied Preiset den Herrn kann man in vielen Sprachen singen – und alle verstehen!

Hier kommst du zum Wegweiser.

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