Kategorien
Allgemein Kirchenjahr

Klimafasten

Unser Klima ist bedroht

Vor Ostern ist die Passionszeit. Das sind 7 Wochen, in denen seit alters her gefastet wird. Fasten ist Verzichten. Auf bestimmte Lebensmittel. Auf bestimmte Gewohnheiten. In jeder Woche kannst du hier eine Idee finden, wie man durch Fasten dem Klima helfen kann. Mach mit!

Mein Klima-Fasten-Tagebuch 2021

Bastel‘ dein eigenes Fasten-Zeit-Tage-Buch! Du brauchst 4 Blätter A4. Jedes Blatt einmal falten. Alle Blätter wie ein Heft ineinander legen. Außenherum um die Falte ein schöner Faden. Tagebuch fertig!

Beschriften, Name drauf – prima! Ganz unten auf dieser Seite findest du das Logo zum Ausdrucken. Und das gibt’s diese Woche:

Klimafasten Woche 3: Mein Fleischverbrauch

Fleisch, Eier, Milch – Lebensmittel von Tieren

Salami auf der Pizza? Hähnchennuggets? Schnitzel? Wurstbrot, lecker Burger, … Fleisch sind Teile von geschlachteten Tieren.
Rührei zum Frühstück? Kuchen? Kekse, Torte, … – überall Eier drin.
Käse auf der Pizza? Schokolade? Joghurt? Sahne-Sauce, Pudding, Quark, Joghurt, … alles aus Milch.

Woher kommt’s?
Ist doch klar, dass Fleisch von Tieren kommt! Man muss Tiere aufziehen, sie füttern und vor Krankheiten schützen und sie schlachten lassen. Dann muss das Fleisch verarbeitet und transportiert werden. Dabei immer schön gekühlt, damit es nicht verdirbt. Dann wird es zubereitet: für Hähnchen-Nuggets werden kleine Fleischstücke gewürzt, paniert und in heißem Öl (Friteuse) gebacken. Hm – lecker!

Die Menschen essen zu viel Fleisch.

Kann es Schnäppchenpreise für tierische Produkte geben?

Massentierhaltung

  • viele Tiere in riesigen Ställen
  • das macht die Produkte preiswerter
  • viel Getreide als Futter, was man selber essen könnte
  • viel Verschmutzung von Wasser und Boden
  • viel Kohlendioxid

Biologische Landwirtschaft

  • weniger Tiere in größeren Ställe
  • Medikamente nur für die kranken Tiere
  • mehr Platz, mehr Zeit, mehr Arbeit
  • weniger Futter, weniger Kohlendioxid, weniger Umweltverschmutzung,
  • weniger Fleisch/Eier/Milch
  • die Produkte kosten mehr

So oder so: Fleisch ist klimaschädlich.
Die Massentierhaltung ist an den größten Umweltproblemen unserer Zeit mitschuldig: die Erwärmung des Klimas, der Verlust von Wäldern, das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten und die Verschmutzung von Luft, Böden und Gewässern. Wenn zu viel Fleisch gegessen wird, verschlimmert sich auch das Hungerproblem auf der Welt, denn in der Massentierhaltung werden riesige Mengen wertvoller Nahrungspflanzen wie Getreide und Soja in den Futtertrog geschüttet. Davon könnten viele Menschen satt werden.

vegetarische Ernährung: Pflanzen, Eier, Milch, kein Fleisch,
vegane Ernährung: nur Pflanzen, kein Fleisch, keine Eier, keine Milch

Vegan – gut für Kinder?
Das ist bei den Wissenschaftlern umstritten, denn Kinder wachsen ja noch und brauchen dafür Eiweiße, wie sie in Fleisch, Eiern und Milch enthalten sind.

Was kann man tun?
Wir müssen nicht gleich alle Veganer werden:
Wenn jeder ein bisschen mitmacht,
werden wir sehr viel erreichen!

Und hier ist die Woche-3-Tagebuch-Seite:

Heute spielen wir ein Wettspiel: Jeder gegen sich selbst! So:

Und wieder noch Platz für mehr Ideen!

Was meinst du: Auf was kannst du verzichten? Und wie lange hältst du das durch? Was gönnst du dir, wenn du gewinnst? Wozu verpflichtest du dich, wenn du verlierst?

Und hier hat jemand ganz toll mitgebastelt:

Vegetarisch: sieht ja richtig lecker aus!

Außerdem sammeln wir vegetarische Lieblingsrezepte.
Eins weiß ich schon: Nudeln mit Tomatensauce!!! 🙂 
Spinat mit Kartoffeln und Rührei
Was isst du gern?

Klimafasten Woche 2: Mein Energieverbrauch

Kohlendioxid lässt die Atmosphäre aufheizen. Wenn viele fossile Brennstoffe verbrannt werden, kommt immer mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre. Dann wird das Klima immer wärmer.

Atmosphäre, Kohlendioxid und Sauerstoff:

Fossile Brennstoffe:

Je mehr Kohlendioxid in Pflanzen gespeichert ist, desto weniger ist davon in der Atmosphäre. Deshalb ist es wichtig, Wälder zu schützen.
Wenn man etwas verbrennt, das aus Pflanzen oder fossilen Brennstoffen besteht, wird das Kohlendioxid wieder frei und kommt in die Atmosphäre.

Wo überall werden fossile Brennstoffe verbrannt? Benzin für Motoren (Auto, LKW), Kohle zum Heizen und zur Stromgewinnung, Erdöl für Containerschiffe, …

Und hier ist die Woche-2-Tagebuch-Seite:

Was kannst du tun? Jetzt bist du gefragt! Ideen sammeln, auf Zettelchen schreiben mit einem kleinen O dran (zum Abhaken, wenn man es geschafft hat) und auf die Seite 2 kleben.
Dann Energie sparen und Häkchen machen.

Da ist noch Platz – da geht noch was! Ich freu mich schon auf’s Häkchen machen! Wo sparst du?

Und hier die Seite von einer fleißigen Bastlerin:

Prima! Und schon so viel durchgekreuzt. – Toll!

Man könnte:
– Licht ausmachen, wenn man sich in dem Raum gar nicht aufhält
– Stand-by vermeiden, also Fernseher aus (Handy, Drucker, …),
– Fenster nicht ewig auf „Kipp“, sondern einmal richtig kräftig durchlüften, dann wieder zu machen,
– Lieblingspulli anziehen, statt Heizung aufdrehen oder
– kleine Bewegungspause beim Computer-Lernen (z. B. Hampelmänner – oder?!),
– Deckel auf den Topf beim Nudelnkochen,
– Kühlschranktür flott wieder zu,
– Umweltschutzpapier ist besser als weißes und: Rückseiten verwenden,
– Obst und Gemüse von hier essen, statt aus fernen Ländern – der Transport verschlingt viel Energie,
– Lego statt Youtube, …

🦊 Ein Schlaufuchs spart, was er eigentlich nicht braucht 😉

Woche 1: Mein Wasserverbrauch

Ohne Wasser kein Leben!
Wer kommt am längsten ohne Wasser aus? Was meinst du? Schreib es uns in den Kommentar!

Wenn man zu viel Wasser verschwendet und verschmutzt, ist nicht mehr genug da.

Virtuelles Wasser
ist Wasser, das zur Herstellung von Lebensmitteln und Gegenständen verbraucht wird. Es ist Wasser, das du verbrauchst, auch wenn du den Wasserhahn gar nicht selbst aufdrehst.

Ein paar Beispiele: So viel Wasser steckt drin!
– 1 kg Tomaten – 200 l Wasser
– 1 l Milch – 1.000 l Wasser (für Futter, Kuh, Betrieb und Verarbeitung der Milch)
– 1 Tafel Schokolade (100 g) – 1.700 l Wasser
– 1 Baumwoll-T-Shirt – 4.100 l Wasser (für Anbau von Baumwolle und Verarbeitung)
– 1 Jeans – 10.000 l Wasser
– 1 Mobiltelefon – 900 l Wasser

Was kannst du tun?
– Beim Zähneputzen das Wasser nicht laufenlassen. Oder beim Duschen sparen: nass machen, Dusche aus und einseifen, Dusche wieder an und abduschen.
– Gemüse essen – es ist gesund! Aber nicht von weither, sondern von hier, aus unserem Umland. Im Winter gibt es hier keine Tomaten aber z. B. Möhren.
– Du hast noch mehr Ideen? Klasse, schreibe sie doch bitte unten in den Kommentar!
– Du kannst deinen individuellen Wasserfußabdruck berechnen, im Internet gibt es dazu Seiten, vielleicht hilft dir ein Erwachsener?!

Und hier ist die Woche-1-Tagebuch-Seite:

Wann brauchst du Wasser am Tag? Schreib mal wirklich alles auf!
Wo verbrauchst du ganz wenig und wo am meisten?
Und dann guckst du dir deinen Wasser-Tag an: Könntest du da irgendetwas sparen?

Gestalte deine Seite im Tagebuch: verschiedene bunte Zettelchen, Bilder, was malen oder kleben, …

So sieht meine Seite aus – ist noch nicht ganz fertig…

Eine schöne Seite gebastelt? Bitte fotografieren und an uns senden – wir freuen uns! 🙂
Und da ist schon die erste Seite: Toll gemacht!

Hier kommst du zum Kirchenjahr, hier zum Selbstbasteln: Kirchenjahresuhr oder eigene Jahresuhr, hier geht’s nochmal zum Fasching, zum Valentin, zu den Masken, zur Konfetti- und Witzekiste.

Hier kommst du zum Wegweiser.

Und hier zum Kopieren, Bearbeiten und Ausdrucken:

5 Antworten auf „Klimafasten“

Ich finde Klimafasten eine super Idee und verzichte auf Plastik beim Einkauf mit meiner Ma‘! Nachweislich schädigt Plastikmüll unser Klima und verschmutzt die Weltmeere. Fische und verschiedene Arten sterben aus. Durch die Eisschmelze verhungern und verenden die Eisbären und die Korallenriffe gehen immer mehr zurück. Wir sollten versuchen das Klimafasten zu nutzen, einige Dinge allgemein und langfristig zu verändern.

Hallo,
Ich hätte eine idee:eine Woche ohne elektronische Geräte (außer die die wirklich nötig sind z.B.Waschmaschine….. (und Cling))
Grüße
Helen

Hallo,
Zählt eigentlich bei Pullover reparieren. Auch alte Sachen von meiner Schwester anprobieren und die alten Sachen an andere Kinder weitergeben (wenn sie zu klein sind nur).
Viele Grüße
Helen

Ganz tolle Idee, die Sachen sind ja schon einmal da und müssen nicht neu produziert werden. Das spart Kohlendioxid und Wasser und Energie. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.